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Der MILA Mitmach-Supermarkt, ein genossenschaftlich organisiertes Projekt aus Wien, wurde am 15. Oktober mit dem zeig profil Award 2025 in der Kategorie Demokratisches Miteinander ausgezeichnet.
Der Award würdigt Initiativen, die Partizipation, Mitbestimmung und gesellschaftliches Engagement in den Mittelpunkt stellen.
Demokratie leben - beim Wocheneinkauf
Bei MILA fängt Mitbestimmung schon beim Einkaufen an: der MILA Mitmach-Supermakrt gehört den über 1.000 Mitgliedern, die monatlich drei Stunden im Supermarkt mitarbeiten - vom Regal einräumen bis zur Kassa bedienen - um gemeinsam faire Preise für hochwertige Lebensmittel zu ermöglichen. Das Modell schafft Raum für Mitgestaltung, Begegnung und Verantwortung und zeigt, wie demokratische Strukturen auch im Alltag funktionieren können.
Solidarisches Wirtschaften, das wirkt
MILA setzt auf ein Wirtschaftssystem, das nicht auf Gewinnmaximierung, sondern auf Kooperation und Teilhabe basiert. Die Mitglieder entscheiden gemeinsam, welche Produkte ins Sortiment kommen, wie die Preise gestaltet werden und wie sich der Supermarkt weiterentwickeln soll. In Arbeitsgruppen bringen sich Mitglieder aktiv ein. Jede Stimme zählt, jede Idee kann etwas bewegen. Diese Offenheit stärkt das demokratische Bewusstsein der Beteiligten.
MILA schafft einen Ort, an dem Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen zusammenkommen. Wer hier mitmacht, lernt Nachbar*innen kennen, kommt ins Gespräch, teilt Verantwortung und gestaltet mit. So entsteht ein lebendiger sozialer Raum, der mehr ist als ein Ort des Einkaufens. Demokratie wird hier gelebt – niederschwellig und inklusiv.
Ein Modell mit Zukunftspotenzial
Die Auszeichnung mit dem zeig profil Award 2025 unterstreicht, wie relevant genossenschaftliche Ansätze für eine demokratische und nachhaltige Gesellschaft sind. MILA macht vor, wie Beteiligung, Nachhaltigkeit und Alltagstauglichkeit miteinander vereinbar sind.
Damit noch mehr Menschen Zugang zu einem solidarischen Supermarkt haben, plant MILA, weiter zu wachsen. Dafür braucht es nicht nur viele neue Mitglieder, sondern auch finanzielle Unterstützung durch Förderstellen und Einzelpersonen. Kooperationen mit Unternehmen werden laufend aufgebaut. Wer MILA unterstützen möchte, investiert in eine lebensnahe Vision für mehr Mitbestimmung, faire Lebensmittelpreise und nachhaltiges Wirtschaften.
Die aws SFSI lud am 22. Oktober nach Wien zu einem Abend, der ganz im Zeichen von Innovationsimpulsen für nachhaltigere Lebensmittelsysteme stand.
Relevante ungelöste Probleme sind der beste Startpunkt für erfolgreiche Innovationsprojekte!
Dieses Zitat von Marion Poetz (Copenhagen Business School) fasst die Veranstaltung "Food for Thought" der aws SFSI perfekt zusammen. Als Gastgeberin konnte die Erste Bank und Sparkasse gewonnen werden.
Aber um was ging es eigentlich?
Die aws SFSI - die in diesem Video kurz vorgestellg wurde - hat in einem breit angelegten digitalen Prozess dazu eingeladen, Problemwissen rund um nachhaltige Lebensmittelsysteme zu teilen.
Eröffnet wurde der gestrige Abend durch aws-Geschäftsführer Gerfried Brunner und Birgit Polster von der Erste Bank und Sparkasse. Elisabeth Mayerhofer vom What's Next Institute führte durch den Abend. Bei der Keynote von Marianne Penker der Universität für Bodenkultur Wien wurde eine eindeutige Message in den Raum gestellt: Lebensmittelsysteme stehen vor einer Evolution. Ob es eine Revolution wird, bedingen Kooperation, Innovation und Exploration.
Nach einem Blitzlicht auf 2,5 Jahre aws SFSI hoben Cornelia Diesenreiter von Unverschwendet und Simon Vetter vom Vetterhof stellvertretend für alle geförderten Projekte das Gewicht der Initiative hervor und welche Fortschritte sich durch die Förderung in ihren Projekten ergeben haben: "Ihr schafft Waldränder!"
Sabine Pümpel und Marion Poetz stellten dann die Ergebnisse des gesammelten Problemwissens vor: aus 22 identifizierten Problemfeldern wurden in einem kollaborativen Votingprozess mit Hilfe der aws SFSI Community und Expert*innen drei Felder identifiziert, an denen im Rahmen von “Gemeinsam gestalten” nun weiter gearbeitet wird:
- Fehlende Daten- und Infrastruktur- systeme erschweren nachhaltige Steuerung in Lebensmittelketten
- Lebensmittelverluste entstehen in allen Stufen der Wertschöpfungskette
- Ernährungsbildung und Wissenstransfer sind unzureichend und schwächen nachhaltige Produktions-und Konsummuster
Mit Videoimpulsen von Johanna Mair (Hertie School & Stanford Center on Philanthropy and Civil Society (Stanford PACS)) und Karin Beukel (Københavns Universitet - University of Copenhagen & ONE\THIRD) fand im Anschluss eine Podiumsdiskussion mit Brigitte Ecker (WPZ Research GmbH), Hans Mayrhofer (Ökosoziales Forum Österreich & Europa), Nikola Baumschlager (UnternehmerTUM) und Andrea Vaz-König (bluem.minds) statt. Hier wurde einheitlich festgestellt: "Business as usual ist keine Option mehr".
Die passenden Abschlussworte fand Hanni Rützler (Future Food Studio): "Die Entscheidung, was wir essen, entscheidet auch über die Zukunft!"
Das aws SFSI geförderte Projekt “Gaumen Hoch” hat nach dem Event ein paar Stimmen zur aws SFSI und nachhaltigeren Lebensmittelsystemen eingefangen: Link zum Video .
Alle Interessierten sind in der nächsten Phase ab 06. November herzlich eingeladen, ihre Ideen und Lösungen für nachhaltig(er)e Lebensmittelsysteme bei “Gemeinsam gestalten” einzubringen.
Diese Problemfelder werden bei "Gemeinsam gestalten" zu Startpunkten für Innovationsprojekte
Gemeinsam Probleme finden, um darauf aufbauend gemeinsam Lösungen für nachhaltigere Lebensmittelsysteme zu entwickeln, dafür wurde das Angebot „Gemeinsam gestalten" von der aws Sustainable Food Systems Initiative (aws SFSI) ins Leben gerufen.
Die aws SFSI hat in einem breit angelegten digitalen Prozess dazu eingeladen, Problemwissen rund um nachhaltige Lebensmittelsysteme zu teilen. Denn relevante und ungelöste Probleme sind die besten Startpunkte für erfolgreiche Innovationsprojekte und damit für Veränderung hin zu nachhaltigen Lebensmittelsystemen.
Über diesen partizipativen Ansatz konnten hunderte Probleme identifiziert, die Menschen entlang der gesamten Wertschöpfungskette nachhaltiger Lebensmittelsysteme selbst erleben und für die sie eine Lösung wollen. Dieses Problemwissen wurde in einem Ergebnis-Report zu 22 Problemfeldern mit jeweils bis zu fünf Sub-Problemfeldern verdichtet. Dieser Report soll so vielen wie möglich als eine Sammlung von Startpunkten für Innovationsprojekte dienen.
Link zum Download des Ergebnisreports
In einem mehrstufigen, kollaborativen Votingprozess wurde mit Hilfe der aws SFSI Community und Expert*innen drei Felder identifiziertn, an denen im Rahmen von “Gemeinsam gestalten” nun weiter gearbeitet wird:
- Fehlende Daten- und Infrastruktur- systeme erschweren nachhaltige Steuerung in Lebensmittelketten
- Lebensmittelverluste entstehen in allen Stufen der Wertschöpfungskette
- Ernährungsbildung und Wissenstransfer sind unzureichend und schwächen nachhaltige Produktions-und Konsummuster
Details zu diesen Startpunkten für Innovationsprojekte finden Sie hier: Link zum Download des Ergebnisreports
Wie geht es nun bei “Gemeinsam gestalten” weiter?
Alle Interessierten sind ab 6. November auf gemeinsamgestalten.at herzlich eingeladen, ihre Ideen und Lösungen für nachhaltig(er)e Lebensmittelsysteme einzubringen. Besonders innovative Ansätze sowie die Menschen bzw. Organisationen hinter diesen Ideen unterstützen wir dabei, gemeinsam neue Innovationsprojekte zu entwickeln.
Der von der aws SFSI geförderte Verein "Acker Österreich" setzte damit ein starkes Zeichen für Bildung, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Acker Österreich, der über die aws SFSI gefördert wird, wurde am 15. Oktober in Wien mit dem zeig profil Award 2025 in der Kategorie Gesundheit & Sozialesausgezeichnet. Der Preis würdigt Unternehmen und Initiativen, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und mit innovativen Ansätzen einen nachhaltigen Mehrwert schaffen.
Mit Bildungsprogrammen wie der GemüseAckerdemie und AckerRacker ermöglicht Acker Österreich Kindern, unmittelbar zu erleben, wie Lebensmittel entstehen, vom Samen bis zur Ernte. Auf spielerische und praktische Weise wird vermittelt, was Pflanzen zum Wachsen brauchen, wie Naturkreisläufe funktionieren und warum gesunde Ernährung mehr ist als nur Theorie.
Dieser ganzheitliche Lernansatz verbindet Umweltbildung mit sozialem Lernen: Kinder übernehmen Verantwortung, arbeiten im Team, entdecken Zusammenhänge und entwickeln Wertschätzung für Lebensmittel und Natur. So entstehen wichtige Kompetenzen, die weit über den Gartenzaun hinausreichen.
Ein Beitrag zu nachhaltigen Lebensmittelsystemen
Die Arbeit von Acker Österreich zeigt, wie Bildungsinitiativen aktiv zu nachhaltigen Lebensmittelsystemen beitragen können. Indem junge Menschen lernen, Lebensmittel selbst anzubauen und bewusster zu konsumieren, wird das Verständnis für gesunde Ernährung, regionale Produktion und Ressourcenschonung gestärkt. Jedes Kind, das regelmäßig auf dem Acker mitmacht, erfährt unmittelbar, dass gesunde Lebensmittel Zeit, Pflege und Achtsamkeit brauchen. Dieses Wissen fördert nicht nur nachhaltiges Verhalten, sondern auch eine Haltung der Wertschätzung gegenüber Natur, Umwelt und den Menschen, die unsere Nahrung erzeugen.
Bildung als Schlüssel für eine gesunde Zukunft
Der zeig profil Award 2025 in der Kategorie Gesundheit & Soziales unterstreicht die gesellschaftliche Bedeutung von wirkungsvoller Ernährungsbildung und nachhaltigem Handeln. Acker Österreich beweist, dass praxisnahe Bildungsarbeit ein wirksamer Hebel sein kann, um langfristig gesunde, resiliente und verantwortungsbewusste Gemeinschaften zu fördern.
Mit dem Ziel, jedes Kind in Österreich für das Thema zu begeistern, leistet Acker einen wertvollen Beitrag für eine zukunftsfähige Gesellschaft. Es soll deshalb zur Selbstverständlichkeit werden, dass sich jedes Kind in Österreich die Hände schmutzig machen kann und lernt, woher unsere Lebensmittel kommen und wie Natur funktioniert. Um das Vorhaben weiter zu skalieren, werden insbesondere finanzielle Mittel benötigt. Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen, Stiftungen und die öffentliche Hand auf allen Ebenen können sich beteiligen. Derzeit warten rund 20 Lernorte in ganz Österreich auf ein Matchfunding.
Lesen Sie mehr über die Ergebnisse aus der ersten Phase von Gemeinsam gestalten.
Gemeinsam Probleme finden, um darauf aufbauend gemeinsam Lösungen für nachhaltigere Lebensmittelsysteme zu entwickeln, dafür wurde das Angebot „Gemeinsam gestalten" von der aws Sustainable Food Systems Initiative (aws SFSI) ins Leben gerufen.
Die aws SFSI hat in einem breit angelegten digitalen Prozess dazu eingeladen, Problemwissen rund um nachhaltige Lebensmittelsysteme zu teilen. Denn relevante und ungelöste Probleme sind die besten Startpunkte für erfolgreiche Innovationsprojekte und damit für Veränderung hin zu nachhaltigen Lebensmittelsystemen.
Über diesen partizipativen Ansatz konnten hunderte Probleme identifiziert, die Menschen entlang der gesamten Wertschöpfungskette nachhaltiger Lebensmittelsysteme selbst erleben und für die sie eine Lösung wollen. Dieses Problemwissen wurde in einem Ergebnis-Report zu 22 Problemfeldern mit jeweils bis zu fünf Sub-Problemfeldern verdichtet. Dieser Report soll so vielen wie möglich als eine Sammlung von Startpunkten für Innovationsprojekte dienen.
Seien Sie dabei bei der Präsentation der ersten Ergebnisse und einem befruchtenden Abend rund um nachhaltige Lebensmittelsysteme!
Innovationspotenziale im Kontext von Lebensmittelsystemen zu mobilisieren und gezielt zu unterstützen, ist Ziel der aws Sustainable Food Systems Initiative. Mit „Gemeinsam Gestalten“ wurde unter Mitwirkung vieler Partner*innen ein partizipativer Innovationsprozess ins Leben gerufen, um in einem ersten Schritt Erfahrungs- und Problemwissen zu heben – als Startpunkte für Innovationen.
Sind Sie dabei bei der Präsentation der ersten Ergebnisse und einem befruchtenden Abend rund um nachhaltige Lebensmittelsysteme!
Wir freuen uns auf Sie!
UND... im Sinne eines verantwortlichen Umgangs mit kostbaren Ressourcen – von verfügbaren Plätzen, der Planbarkeit des „real food“ bis hin zu "(wo)men power" in der Organisation - bedanken wir uns im Voraus, wenn wir Ihre Anmeldung als verbindlich betrachten dürfen.
PROGRAMM
BEGRÜSSUNG
Gerfried Brunner, Austria Wirtschaftsservice
Vertreter*in, ERSTE (tbd)
IMPULS
(R)Evolution of Food Systems
Marianne Penker, BOKU
BLITZLICHT
aws Sustainable Food Systems Initiative – Impressionen
IM FOKUS – GEMEINSAM GESTALTEN
Vorstellung der Ergebnisse der Phase 1 von „Gemeinsam gestalten“
Marion Poetz, Copenhagen Business School
Sabine Pümpel, aws Sustainable Food Systems Initiative
PERSPEKTIVEN
Podiumsdiskussion
Brigitte Ecker, WPZ Research
Hans Mayrhofer, Ökosoziales Forum Österreich & EU
Sigrid Stagl, WU Wien
Andrea Vaz König, Bluem Minds
Durch den Abend begleitet Sie Elisabeth Mayerhofer, What‘s Next Institute
ab 20.00: „real“ Food & Drinks und hoffentlich viele befruchtende Begegnungen!
Ausstellung aws SFSI unterstützter Innovator*innen:
BeResilient I Bitbull & Vetterhof I Enkeltaugliches Österreich I Gaumen Hoch I Grandfarm I LotzApp Development I MILA Mitmach-Supermarkt | Morgenrot I Neuburger Fleischlos I Ouvertura-Solidarische Landwirtschaft I Paradeisa I Perspektive Landwirtschaft I Schule des Essens I Soilful I Unverschwendet
Gestalten Sie bis 9.Oktober mit!
Bei „Gemeinsam gestalten“ haben wir in einem ersten Schritt Erfahrungswissen zu ungelösten Problemen rund um nachhaltigere Lebensmittelsysteme gesucht:
- Viele Menschen teilten ihr Wissen darüber, über welche ungelösten Probleme Sie im nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln stolpern – sei es in Ihrer beruflichen Rolle - bei der Produktion, Verarbeitung, dem Transport, der Lagerung, Vermarktung oder (Wieder)-Verwertung - oder als private/r Konsument*in.
- Jeder Beitrag hat uns geholfen besser zu verstehen, für welche Herausforderungen es innovative Lösungen für stärkere nachhaltige Lebensmittelsysteme braucht.
- Alle Beiträge wurden anonym und nach wissenschaftlichen Standards ausgewertet. So wurden relevante Problemfelder sichtbar, die Startpunkte für neue Innovationsaktivitäten sein können.
In einem kollaborativen Prozess werden nun die Problemfelder priorisiert und so ermittelt, an welchen Feldern die aws SFSI weiterarbeitet. Gestalten Sie mit und geben Sie Ihre Stimme ab.
Food for Thought am 22.10. in Wien
Seien Sie dabei bei der Präsentation der ersten Ergebnisse und einem befruchtenden Abend rund um nachhaltige Lebensmittelsysteme!
22.10.2025, 18:30
Grand Hall, ERSTE Campus
Am Belvedere 1,
1100 Wien
Wie geht es dann weiter?
In weiteren Projektschritten sucht die aws SFSI innerhalb der ausgewählten Problemfelder nach Ideen für innovative Lösungen. Menschen und Organisation mit besonders spannenden Ansätzen laden wir danach ein, gemeinsam neue Innovationsprojekte im Bereich nachhaltiger Lebensmittelsysteme zu entwickeln. Die besten Projektideen bekommen Unterstützung für nächste Umsetzungsschritte.
Alle ermittelten Problemfelder werden ab dem 22.10. öffentlich zur Verfügung gestellt und können allen Interessierten als Startpunkte für eigene Innovationsaktivitäten dienen.
Die WWF Studie untersucht die Frage, ob eine gesunde und biologische Ernährung für eine vierköpfige Familie in Österreich leistbar ist.
Der WWF Österreich hat eine Studie in Auftrag gegeben, um zentrale Fragen zu einer gesunden, biologischen und leistbaren Ernährung in Österreich zu klären: Ist eine gesunde und biologische Ernährung für eine vierköpfige Familie in Österreich leistbar? Wie wirken sich unterschiedliche Ernährungsstile beim monatlichen Lebensmitteleinkauf auf das Haushaltsbudget einer vierköpfigen Familie und auf den Planeten aus?
Um die Leistbarkeit der unterschiedlichen Ernährungsstile zu bewerten und um eine gesunde und biologische Empfehlung auszusprechen, wurde ein eigener Index entwickelt: der Eco-Food Index. Dieser zeigt anhand eines Ampelsystems, ob ein gesunder und biologischer Warenkorb in Relation zum Haushaltsbudget leistbar ist. Eine gesunde Ernährung in 100 Prozent Bio-Qualität ist für eine 4-köpfige Familie möglich, und das sogar ohne Mehrkosten im Vergleich zum aktuellen durchschnittlichen Ernährungsstil in Österreich. Voraussetzung dafür ist eine Ernährungsumstellung mit einer starken Reduktion des Konsums von Fleisch und Wurstwaren sowie eine Verringerung von Süßwaren und der Ersatz von Softdrinks durch Wasser. Gleichzeitig muss die Verschwendung von Lebensmitteln reduziert werden.
Die Auswirkungen auf Umwelt und Klima sind klar ersichtlich: bei einer Umstellung der aktuellen durchschnittlichen Ernährung auf eine gesunde, biologische Ernährung (gesund gemäß den Empfehlungen der ÖGE) sinken die jährlichen Treibhausgasemissionen von 1.653 kg CO₂-e pro Person und Jahr auf 761 kg CO₂-e pro Person und Jahr – das entspricht einer Reduktion um rund die Hälfte.
Die Studie wurde im Auftrag des WWF Österreich vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) durchgeführt. Finanziert wurde das Projekt durch die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) im Rahmen der aws Sustainable Food Systems Initiative.
Fotocredit: Johannes Zinner
Hier finden Sie alles was Sie brauchen um Gemeinsam gestalten in die Breite zu bringen.
Sie möchten anderen von Gemeinsam gestalten erzählen und Sie motivieren, ihr Problemwissen zu teilen und damit Startpunkte für Innovation mitzugestalten?
Wir möchten Sie gerne dabei unterstützen. Unter dem untenstehenden Link können Sie Bilder und Textbausteine herunterladen, die Sie für Ihre Kommunikationskanäle verwenden können.
Hier finden Sie eine genaue Schritt für Schritt Anleitung und alle Vorlagen, die Sie für einen gelungenen Workshop brauchen.
Um unsere Lebensmittelsysteme nachhaltiger zu machen, braucht es uns alle.
Wenn Sie und Ihre Community sich noch aktiver in die Gestaltung von Startpunkten für Innovation einbringen wollen, dann haben wir da was für Sie:
Wir haben ein Playbook für einen Workshop erstellt, mit dem Sie mit Ihrem Team, Ihren Nachbarn, Ihrem Verein, Ihrer Familie… gemeinsam Problemwissen bündeln können und damit wertvolle Inputs für Innovationsstartpunkte liefern können.
Sie brauchen kein Vorwissen oder spezielle Tools, sondern nur etwas Zeit und ein paar interessieret Personen.
Unsere Schritt für Schritt Anleitung führt Sie durch den Workshop. Fertige Arbeitsvorlagen machen es einfach und effizient gemeinsam zu gestalten. Damit Sie jeder Zeit losstarten.